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Neues Leben

Jesus sagt: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt!

Lukas 22:31-34 – Sichten wie Weizen!

Posted by hansruedi.tremp on 19. Mai 2012
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31 Es sprach aber der Herr: Simon, Simon, siehe, der Satan hat euch begehrt, um euch zu sichten wie den Weizen; 32 ich aber habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhöre; und wenn du einst umgekehrt bist, so stärke deine Brüder! Er aber sprach zu ihm: Herr, ich bin bereit, mit dir ins Gefängnis und in den Tod zu gehen! 34 Er aber sprach: Ich sage dir, Petrus: Der Hahn wird heute nicht krähen, ehe du dreimal geleugnet hast, dass du mich kennst! (Lukas 22:31-34)

Dies erinnert mich an die Geschichte von Hiob. Der Teufel dachte (siehe Hiob 1:6-7; 2:1-6), dass er Hiob zum abschwören bringen kann, wenn er ihm alles (Reichtum und Gesundheit) wegnimmt. Doch er täuschte sich. Bei allen Prüfungen, welche Gott zulässt, wird der Spreu vom Weizen getrennt. Echter Glaube kommt zum Vorschein, auch beim grössten Versagen. Dem echt gläubigen tut es leid und er fühlt sich getrennt von der Gemeinschaft mit dem Herrn nicht wohl.

Wir haben einen wunderbaren Hoher Priester, welcher für uns einsteht und uns vor Gott dem Vater vertritt (siehe dazu Hebräer 7). Das ist ein Trost für uns. Es ist auch gut, uns kennen zu lernen. Petrus dachte, dass er stärker und besser als die anderen sei (siehe dazu auch Markus 14:29) und bereit, ins Gefängnis und Tod mit Jesus zu gehen. Doch als der Moment der Prüfung kam, zeigte sich sein feiger Charakterzug. Das ist demütigend aber auch heilsam. Dies ist für uns eine wichtige Belehrung: kennen wir unser Herz (siehe dazu die Aussage in Jeremia 17:9)? Ein wirklicher Trost ist es, dass wir dann immer zum Herrn Jesus umkehren und Vergebung bei Ihm finden dürfen (siehe dazu auch 1. Johannes 1:9).

28 Ihr aber seid die, welche bei mir ausgeharrt haben in meinen Anfechtungen. 29 Und so übergebe ich euch ein Königtum, wie es mir mein Vater übergeben hat, 30 sodass ihr an meinem Tisch in meinem Reich essen und trinken und auf Thronen sitzen sollt, um die zwölf Stämme Israels zu richten. (Lukas 22:28-30)

Nachdem Jesus den Jüngern das aktuelle Verhältniss von Herrschaft und Dienen geklärt hat, lenkt Er ihre Blicke in die Zukunft. Die aktuelle Zeitepoche ist nur eine Übergangszeit. Es ist eine Zeit der Prüfungen, Anfechtungen, Ablehnungen. Es wird aber eine Zeit geben, an dem wir zusammen mit den Jüngern die Gemeinschaft mit Jesus geniessen dürfen. Am Tisch miteinander essen und trinken drückt diese Gemeinschaft bildlich aus. Auf Thronen sitzen und richten drückt die gemeinsame Ausübung der Herrschaft aus.

Auch Paulus nimmt darauf Bezug, indem er vorwurfsvoll frägt: “Oder wisst ihr nicht, dass die Heiligen die Welt richten werden?” (siehe 1. Korinther 6:1-4). In geistlichen und innergemeindlichen Belangen sollen reife Christen heute schon richten. Die äussere Herrschaft, welche das Richten beinhaltet, ist jedoch für das zukünftige, ewige Reich Gottes vorbehalten.

Lukas 22:24-27 – Wer ist der Grösste?

Posted by hansruedi.tremp on 17. Mai 2012
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24 Es entstand aber auch ein Streit unter ihnen, wer von ihnen als der Größte zu gelten habe. 25 Er aber sagte zu ihnen: Die Könige der Heidenvölker herrschen über sie, und ihre Gewalthaber nennt man Wohltäter. 26 Ihr aber sollt nicht so sein; sondern der Größte unter euch soll sein wie der Jüngste, und der Führende wie der Dienende. 27 Denn wer ist größer: der, welcher zu Tisch sitzt, oder der Dienende? Ist es nicht der, welcher zu Tisch sitzt? Ich aber bin mitten unter euch wie der Dienende. (Lukas 22:24-27)

Gerade noch war die Frage, wer wohl der Verräter sei. Wir wissen die Details nicht, wer mit wem darüber stritt, wer wohl grösser sei: Petrus, Johannes, Jakobus? Oder ein anderer Jünger? Wie schnell ist diese Frage doch auch unter uns, ohne dass sie ausgesprochen wird. Wer hat mehr Einfluss, wer hat merh Strahlkraft, wer kann mehr bewegen, wer hat mehr publiziert, wer macht mehr Vorträge, wer hat mehr Menschen zu Jesus gebracht, wer hat eine bessere Bibelkenntnis, wer ist beliebter, …

Da gäbe es noch viel zu ergänzen. Wir vergleichen uns gerne in unseren Eigenschaften. Grundsätzlich ist dies ja nicht schlecht sondern ganz natürlich. Die Frage ist, was wir mit diesen Vergleichen anstellen. Jeder von uns verfügt über ein Stärken-Schwächen-Profil. Beim Vergleich mit anderen werden wir schnell feststellen, dass wir in einigen Punkten besser, in anderen jedoch unterlegen sind. Das ist auch gut so, denn Gott hat uns ja mit unterschiedlichen Begabungen und Umfeldern geschaffen. Wir sollten immer dem Herrn danken für das was wir sind. In allem sollte es unser Wille sein, Gott zu gefallen und den Dienst (wo immer dieser auch ist: zu hause, an der Arbeit, in der Gemeinde) so gut wie möglich zu tun bzw. zu verbessern. Jesus ist uns selbst das perfekte Vorbild (siehe in Markus 10:42-45).

Wichtig ist aber auch, Gott für die Begabungen der anderen zu danken, denn dies ist eine Bereicherung für uns. In der Gemeinde Gottes gibt es keine Hierarchie wie in der Welt, sondern jeder soll dem anderen in den Gaben dienen, die Gott ihm gegeben hat. Die Ältesten einer Gemeinde (Pastoren, Prediger, Älteste, Verantwortliche, Mitglieder der Gemeindeleitung) sind vor Gott für ihren Dienst verantwortlich und sollen diesen mit Demut und Abhängigkeit zu unserem Herrn Jesus Christus ausüben. Nicht mit Zwang und Druck sondern so wie unser Herr Jesus gedient hat. (siehe dazu auch die Ausführungen von Petrus in seinem 1. Brief Kapitel 5 Verse 1-6.

Gebet: Herr Jesus, hilf mir, dass ich immer wieder Deine Grösse sehe und ich meiner Schwachheit und Abhängigkeit zu Dir umso gewahrer werde. Gib mir die Freudigkeit, für meine Geschwister zu Danken und für die manifestierten Gaben zu Danken, welche Du durch meine Geschwister uns schenkst.

Lukas 22:21-23 – Die Hand des Verräters

Posted by hansruedi.tremp on 15. Mai 2012
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21 Doch siehe, die Hand dessen, der mich verrät, ist mit mir auf dem Tisch. 22 Und der Sohn des Menschen geht zwar dahin, wie es bestimmt ist; aber wehe dem Menschen, durch den er verraten wird! 23 Und sie fingen an, sich untereinander zu befragen, welcher von ihnen es wohl wäre, der dies tun würde. (Lukas 22:21-23)

Der Verrat des Judas war im Psalm 41:10 schon vorausgesagt. Die Tischgemeinschaft drückt Freundschaft, Nähe und Friede aus. Wie ist das menschliche Herz doch zu solch niederträchtigem Handeln bereit, wenn es seine Begierden befriedigen kann. Im Falle von Judas war es das Geld, in anderen Fällen sind es Drogen oder Alkohol. Wie viele Ehen und Familien sind wegen der sexuellen Unmoral zerstört worden? All dies ist vorausgesagt und Gott sieht in seiner Allwissenheit das ganze Elend der Menschheit.

Zwei Punkte scheinen mir in diesem Zusammenhang wichtig:

  1. Der Mensch ist für sein Handeln selbst verantwortlich. Der Herr Jesus spricht ein Wehe über Judas und alle Menschen aus, welche sich durch die Sünde und die eigenen Begierden ihr Handeln bestimmen lassen und sich nicht zu Gott bekehren möchten.
  2. Gott liebt die Menschen trotz allem und hat seinen Sohn zur Versöhnung hingegeben (siehe 2. Korinther 5:11-21). Es muss aber persönlich ergriffen werden.

Lukas 22:14-20 – Einsetzung des Abendmahls

Posted by hansruedi.tremp on 9. Mai 2012
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14 Und als die Stunde kam, setzte er sich zu Tisch und die zwölf Apostel mit ihm. 15 Und er sprach zu ihnen: Mich hat herzlich verlangt, dieses Passah mit euch zu essen, ehe ich leide. 16 Denn ich sage euch: Ich werde künftig nicht mehr davon essen, bis es erfüllt sein wird im Reich Gottes. 17 Und er nahm den Kelch, dankte und sprach: Nehmt diesen und teilt ihn unter euch! 18 Denn ich sage euch: Ich werde nicht mehr von dem Gewächs des Weinstocks trinken, bis das Reich Gottes gekommen ist. 19 Und er nahm das Brot, dankte, brach es, gab es ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis ! 20 Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird. (Luk 22:14-20)

Der Hintergrund zum Abendmal ist das Passah-Fest (siehe detaillierte Informationen zum Passah-Fest hier …). Jesus hatte eine tiefes Verlangen, um mit seinen Jüngern das Passah-Fest zu feiern, bevor Er selbst zum Passah-Lamm für die Menschheit wurde. Im griechischen Text heisst es: Mit Sehnsucht habe ich mich gesehnt. Es ist eine Verdoppelung des Wortes Sehnsucht, um die Intensität auszudrücken. So sehnt sich auch heute Jesus, um Gemeinschaft mit uns zu haben. Wie sieht dies bei uns aus? Bei mir jedenfalls verspüre ich nicht immer diese Sehnsucht.

Jesus hat zwei Symbole für das Abendmahl festgelegt:

  1. Das Brot, welches gebrochen wird. Es weist auf den Leib Jesu hin, welcher für uns hingegeben wurde.
  2. Der Kelch mit dem Wein. Dies weist auf das vergossene Blut Jesu hin.

Paulus sagt in 1. Korinther 10 Vers 16: “Der Kelch des Segens, den wir segnen, ist er nicht [die] Gemeinschaft des Blutes des Christus? Das Brot, das wir brechen, ist es nicht [die] Gemeinschaft des Leibes des Christus?”.

Brot und Wein sind Bilder, jedoch nicht die Realität selbst. Sie verwandeln sich auch nicht in den Leib bzw. das Blut Christi. Wie eine Foto ein Bild und nicht die Realität selbst sind, welche uns helfen, jemanden in Erinnerung zu behalten, so verhält es sich auch mit dem Abendmahl. Wir feiern dies regelmässig (siehe z.B. die ersten Christen in Apostelgeschichte 20:7) , um in drei Richtungen zu schauen:

  • Zurückschauen auf das vollendete Werk von Jesus Christus am Kreuz von Golgatha, bei welchem Er seinen Leib hingegeben und sein Blut für uns verflossen hat.
  • Aufschauen, auf den auferstandenen, in den Himmel aufgefahrenen und erhöhten Herrn Jesus Christus.
  • Nach vorne schauen, auf die bevorstehende und sich in grossen Schritten näherende Wiederkunft des Herrn Jesus Christus, um zuerst die seinen zu holen und danach sein Reich hier auf Erden zu errichten.

Paulus hatte vom Herrn direkt eine Offenbarung, um uns im 1. Korinther-Brief 11:17-32 die Anweisungen für ein würdiges Feiern des Abendmahls zu hinterlassen, in welchem wir öffentlich den Tod und die Wiederkunft des Herrn verkündigen. Da dies eine Verkündigung ist, neige ich dazu, dass das Abendmahl nicht privat sondern öffentlich in der Versammlung durchgeführt werden soll. Aufgrund der Anweisungen dürfte auch klar sein, dass nur diejenigen vom Herrn eingeladen sind, welche ihr Leben bewusst dem Herrn Jesus übergeben haben und ihm nachfolgen wollen.

Lukas 22:7-13 – Vorbereitung zum Passamahl

Posted by hansruedi.tremp on 6. Mai 2012
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7 Es kam aber der Tag der ungesäuerten Brote, an dem man das Passah schlachten mußte. 8 Und er sandte Petrus und Johannes und sprach: Geht hin, bereitet uns das Passah, damit wir es essen können! 9 Sie aber sprachen zu ihm: Wo willst du, daß wir es bereiten? 10 Und er sprach zu ihnen: Siehe, wenn ihr in die Stadt hineinkommt, so wird euch ein Mensch begegnen, der einen Wasserkrug trägt; dem folgt in das Haus, wo er hineingeht, 11 und sprecht zu dem Hausherrn: Der Meister läßt dir sagen: Wo ist das Gastzimmer, in dem ich mit meinen Jüngern das Passah essen kann? 12 Und jener wird euch einen großen, mit Polstern ausgelegten Obersaal zeigen; dort bereitet es zu! 13 Sie gingen hin und fanden es, wie er ihnen gesagt hatte; und sie bereiteten das Passah. (Luk 22:7-13)

Die Geschichte des Auszugs und des Passah-Lammes lesen wir im 2. Mose 12. Im 23. Kapitel des 3. Buches Mose werden alle Feste des Jahres aufgeführt. Da ist auch das Fest der ungesäuerten Brote erwähnt (siehe 3. Mose 23:4-8). Jesus konnte in seiner göttlichen Autorität seine Jünger Petrus und Johannes an diesem ersten Tag des Festes der ungesäuerten Brote anweisen, wo und wie sie den Abend bereiten mussten. Dass ein Mann einen Wasserkrug tragen würde, war damals eher eine Seltenheit, da diese Arbeit normalerweise die Frauen verrichteten. Dass alles genauso geschah, wie Jesus es vorausgesagt hatte, zeigt, dass Er allwissend und somit Gott selbst ist.

An dieser Begebenheit und diesem Manne sehen wir, dass es sicherlich viele Anhänger Jesu gab, welche sich noch nicht öffentlich zu ihm bekannt haben. An der sofortigen Bereitschaft, den Obersaal zur Verfügung zu stellen, wird diese Herzenshaltung sichtbar, wie dies bei Josef von Arimatea auch der Fall war.

Gebet: Herr, lass uns ein Beispiel an den beiden Jüngern und an diesem Hausherrn in Bezug auf ihren unmittelbaren Gehorsam Dir gegenüber nehmen. Gib uns die Kraft, Dir wohlgefällig und gehorsam aus Liebe und Dankbarkeit Dir gegenüber zu sein.

Lukas 22:1-6 – der Judas-Weg

Posted by hansruedi.tremp on 30. April 2012
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1 Es nahte aber das Fest der ungesäuerten Brote, das man Passah nennt. 2 Und die obersten Priester und Schriftgelehrten suchten, wie sie ihn umbringen könnten; denn sie fürchteten das Volk. 3 Es fuhr aber der Satan in Judas, der mit Beinamen Ischariot genannt wird, welcher aus der Zahl der Zwölf war. 4 Und er ging hin und besprach mit den obersten Priestern und den Hauptleuten, wie er ihn an sie ausliefern wollte. 5 Und sie waren erfreut und kamen überein, ihm Geld zu geben. 6 Und er versprach es und suchte eine gute Gelegenheit, um ihn ohne Volksauflauf an sie auszuliefern. (Lukas 22:1-6)

Das Passah-Fest wurde und wird jedes Jahr von den Juden gefeiert im Gedenken an die Befreiung aus der Skalverei in Aegypten. Siehe dazu 2. Mose 12. Das Passah-Lamm zeigte profetisch auf das Leiden und den stellvertretenden Tod unseres Herrn Jesus Christus hin (siehe 1. Korinther 5:6-8). Die Kapitel 22 und 23 sind die Passionskapitel, d.h. das Leiden und Sterben des Herrn Jesus.

Ein trauriges Kapitel ist dabei der Verrat von Judas Ischariot. Sein Herz war nicht aufrichtig. Sein Problem war die Habsucht (siehe dazu Johannes 12:4-6). So suchte er heimlich die Feinde Jesu, um mit Ihnen bezüglich des Verrats und der Bezahlung übereinzukommen. Es heisst: “sie waren erfreut”. Hier ist wirklich die Frage, was ist der Grund für unsere Freuden? Freuen wir uns an der Ungerechtigkeit (siehe dazu 1. Korinther 13:4-6) oder an der Gerechtigkeit. Leider zeigt sich bei den Verantwortlichen des Volkes, dass sie Menschenfurcht anstatt Gottesfurcht haben.

Gebet: Herr, bewahre mein Herz vor Habsucht, lass mich offen und ehrlich sein und dem Herrn alles bekennen, damit Er mich durch seinen Heiligen Geist umgestalten kann. Herr lass mich Dich fürchten und nicht die Menschen um mich herum.

Lukas 21:37-38 – Jesus lehrte

Posted by hansruedi.tremp on 29. April 2012
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37 Er war aber tagsüber im Tempel und lehrte, bei Nacht aber ging er hinaus und übernachtete an dem Berg, welcher Ölberg heißt. 38 Und alles Volk kam früh zu ihm in den Tempel, um ihn zu hören. (Lukas 21:37-38)

Das Zentrum des Dienstes von Jesus war die Botschaft. Die Wunder, Heilungen und Zeichen waren Mittel zum Zweck. Der Zweck war nämlich, dass dadurch die Botschaft von Gott Vater selbst legitimiert wurde. Siehe dazu den Hinweis im Hebräerbrief 2:3b – 4: “Diese (die Errettung) wurde ja zuerst durch den Herrn verkündigt und ist uns dann von denen, die ihn gehört haben, bestätigt worden, wobei Gott sein Zeugnis dazu gab mit Zeichen und Wundern und mancherlei Kraftwirkungen und Austeilungen des Heiligen Geistes nach seinem Willen.”

Das Friedensreich, in welchem die Krankheit, Krieg, Unheil usw. weg sind, ist noch nicht angebrochen. Dies ist zukünftig und wird Realität sein, wenn Jesus Christus in Macht und Herrlichkeit wiederkommt. In der Zwischenzeit dürfen wir um Gnade und Barmherzigkeit bitten und Gott lässt alles zu seinem Zweck zu, um uns zu formen und Menschen zu sich zu ziehen. Dies geht aber durch mancherlei Anfechtungen und Prüfungen (siehe dazu auch 2. Korinther 1:3-10).

Lukas 21:34-36, Wacht und betet

Posted by hansruedi.tremp on 28. April 2012
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34 Habt aber acht auf euch selbst, daß eure Herzen nicht beschwert werden durch Rausch und Trunkenheit und Sorgen des Lebens, und jener Tag unversehens über euch kommt! 35 Denn wie ein Fallstrick wird er über alle kommen, die auf dem ganzen Erdboden wohnen. 36 Darum wacht jederzeit und bittet, daß ihr gewürdigt werdet, diesem allem zu entfliehen, was geschehen soll, und vor dem Sohn des Menschen zu stehen! (Luk 21:34-36)

Aktuell ist der Tag des Menschen. Dieser Ausdruck meint im biblischen Kontext eine Zeitperiode. Die Menschen versuchen sich eine “heile” Welt ohne Gott einzurichten, was aber nicht gelingen kann, da die Sünde und der negative Einfluss aus der unsichtbaren Welt durch den Teufel und die Dämonen da ist. Dieser geschichtliche Zeitabschnitt wird jedoch eines Tages völlig unerwartet zu Ende gehen. Er wird jedoch nur für diejenigen unerwartet sein, welche nicht den Herrn Jesus erwarten. Jeder, der die Gnade Gottes durch den Glauben und die persönliche Annahme der Vergebung durch Jesus Christus erleben durfte, darf täglich im Gebet sich auf diesen Moment freuen. Freust Du Dich darauf, dankst Du im Gebet für die Erlösung und das Versprechen, dass wir eines Tages im Angesicht Christi sein dürfen.

Auch Paulus ermahnt uns im 1. Thessalonicher 5:1-11:

  • Als Söhne des Lichtes sollen wir geistlich wachsam und nüchtern sein.
  • Wir sollen uns mit dem Brustpanzer des Glaubens und der Liebe bekleiden.
  • Wir sollen den Helm der Hoffnung des Heils anziehen.

Jesus unterweist uns in der obigen Textstelle, dass geistliche Wachsamkeit in erster Linie die Gemeinschaft mit Gott beinhaltet. Diese Gemeinschaft wird durch das aufmerksame Lesen und Studieren des Wortes Gottes und das abhängige Gebet, welches Bekennen von Sünden, Annahme der Verheissungen mit Dankbarkeit, Anbetung, Fürbitte usw. enthält. Es ist eine tägliche Herausforderung, die Zeit für die Gemeinschaft mit Gott zu finden und zu pflegen. Es lohnt sich aber und wir dürfen reich gesegnet und für andere zum Segen werden.

25 Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen, und auf Erden Angst der Heidenvölker vor Ratlosigkeit bei dem Tosen des Meeres und der Wogen, 26 da die Menschen in Ohnmacht sinken werden vor Furcht und Erwartung dessen, was über den Erdkreis kommen soll; denn die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden. 27 Und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit. 28 Wenn aber dies anfängt zu geschehen, so richtet euch auf und erhebt eure Häupter, weil eure Erlösung naht. (Luk 21:25-28)

Unmittelbar vor dem Kommen des Herrn Jesus Christus gibt es eine extrem schwierige Zeit, in der sich auf der einen Seite der Widersacher Gottes mit der Verwirklichung des Antichristen auf der Erde gegen Gott aufbäumt und auf der anderen Seite die Gerichte Gottes über diese Erde “ausgegossen” werden. Zur zeitlichen Einordnung bzw. der zusammenhängenden Textstellen sei auf das Buch Daniel und Offenbarung verwiesen:

Persönlich glaube ich, dass die Gemeinde vor dem Beginn der 70. Jahrwoche Daniels entrückt wird und dann wird das Gericht über diese Erde kommen (siehe dazu 1. Thessalonicher 4:13 – 5:11).

Wohin ist Dein Blick gerichtet? Auf das, was auf dieser Erde geschieht? Oder nach oben, von wo wir unseren Herrn Jesus Christus erwarten?